
In der Europäischen Union ist Brustkrebs die häufigste Todesursache bei Frauen zwischen 35 und 55 Jahren. Es wird geschätzt, dass es jedes Jahr 350.000 Neuerkrankungen gibt, knapp ein Drittel davon verlaufen tödlich. Erstmals seit wenigen Jahren ist diese Zahl leicht rückläufig. Experten vermuten, dass die bessere Früherkennung durch Mammografie und immer individuellere Behandlungskonzepte langsam greifen. 80 Prozent der erkrankten Frauen leben noch fünf Jahre nach der ersten Diagnose, und viele werden auf Dauer geheilt.
Obwohl die Zahlen der Neuerkrankungen bei jungen Frauen seit Jahren nahezu konstant bei etwa 0,01 Prozent der Bevölkerung liegen, erwecken Berichte in den Medien den Eindruck, als seien gerade junge Frauen neuerdings stärker betroffen.
Die Reportage „Fortschritt mit Folgen“ begleitet vier Frauen, die mit Hilfe der Forschung die Chancen von Frauen mit der Diagnose Brustkrebs verbessern wollen. Sie sind alle vier jung und sehr erfolgreich mit dem, was sie tun.