Martin Luther King - Ein Staatsverbrechen

Eine Dokumentation von Claus Bredenbrock und Pagonis Pagonakis

Nach über 20 Jahren hartnäckiger Untersuchung und intensiver Recherche gelingt es der Familie King in einem Gerichtsverfahren die Hintergründe der Ermordung ihres Ehemannes im April 1968 aufzudecken. Im Anschluß an die Vernehmung von über 70 Zeugen und einer Verhandlungsdauer von fast vier Wochen kommen die 12 Geschworenen zu folgendem Urteil: “Es hat eine Verschwörung zum Schaden von Martin Luther King stattgefunden.“, ”Institutionen, darunter der Regierung zugeordnete, waren an dieser Verschwörung beteiligt.“, ”Der Gesamtschadensersatz zugunsten der Kläger beträgt 100 Dollar.“ Doch trotz des sensationellen Prozessergebnisses - erstmals war rechtskräftig festgestellt worden, dass Dr. Martin Luther King nicht Opfer des vermeintlichen Einzeltäters James Earl Ray war -, bleibt dieser Prozess national und international beinahe unbemerkt. Der Film wird ein bis heute unverarbeitetes Kapitel amerikanischer Geschichte des Jahres 1968 in seinen zeithistorischen Zusammenhang stellen und den Versuch unternehmen, die Interessen darzulegen, die eine Aufklärung dieses Falles bis heute hartnäckig zu verhindern versuchen.
Regie:
Claus Bredenbrock und Pagonis Pagonakis
Schnitt:
Tim Gohle
Kamera:
Peter Reuter
Ton:
Christian Krämer
Produzent:
Gerd Haag, Anahita Nazemi
Redaktion:
Martin Pieper, ZDF/ARTE
Länge:
52 Minuten
Produktionsjahr:
2004
Martin Luther King - Ein Staatsverbrechen

Preise/Auszeichnungen
2005
Nominierung zum Grimme-Preis 2005 in der Kategorie Information und Kultur
http://www.grimme-institut.de/
Termin
12.06.2005, 22:15 h, PHOENIX