EGOnomics

Ein Dokumentarfilm von Katja Duregger im Rahmen des arte-Themas "Chefsachen". Mit Grafiken und Animationen von Andreea und Michael Wende.

Über Chefs kann jeder was erzählen, denn fast jeder hat einen. Meistens ist es nichts Gutes: Machtbesessen, rücksichtslos, nur auf den eigenen Vorteil bedacht und manchmal auch noch inkompetent – so wirken sie auf uns, jedenfalls die meisten. Sie haben Konzerne in die Insolvenz gesteuert, Mitarbeiter entlassen und Banken ruiniert. Und tatsächlich: Die Krise der globalen Wirtschaft ist nicht nur eine Krise des Wirtschaftswachstums, sondern auch der Ethik und der Moral.

EGOnomics nähert sich dem Thema Führungskräfte analytisch und geht vor allem drei Fragen nach:

- Sind viele Menschen in Führungspositionen tatsächlich ich-bezogene Psychopathen, Narzissten ohne jedes Verantwortungsgefühl?
- Lässt sich im globalen Wettbewerb ein Unternehmen überhaupt ohne ein gewisses Maß an Rücksichtslosigkeit, Selbstüberschätzung und Risikobereitschaft wirtschaftlich erfolgreich führen?
- Und nicht zuletzt: Sind die Chefs, die wir haben, nicht einfach ein Spiegel unserer Gesellschaft? Müssen also wir alle umdenken, wenn wir andere Chefs wollen?
Regie:
Katja Duregger
Drehbuch:
Katja Duregger
Schnitt:
Michael Wende
Kamera:
Klaus Sturm
Ton:
Lenin De Los Reyes, Manuel Ernst
Musik:
Fabian Berghofer
Herstellungsleitung:
Cornelia Kellers
Produzent:
Gerd Haag
Redaktion:
Sabine Rollberg WDR/arte
Länge:
52 Minuten
Produktionsjahr:
2016
EGOnomics

Auszeichnungen/Festivals
2016
DOK Leipzig, Premiere im internl. Wettbewerb 2016
Termin
03.11.2016, 13:30 h, Premiere im internl. Wettbewerb, DOK Leipzig