Ein Film von Christiane Mannini über den „MIT Mystery Hunt“, einer gigantischen Rätsel-Schnitzeljagd, bei der die besten Rätselfüchse der Welt gegen einander antreten.
„Besorgen Sie fünf Stühle ohne Lehnen, einen Stuhl mit Armlehnen, sechs ihrer Teammitglieder, drei Farbbüchsen mit roter, gelber und blauer Farbe, drei Gießkannen unterschiedlicher Größe und eine lebende Ente. Setzen Sie niemals das Leben der Ente aufs Spiel. Während der Suche nach der Münze sollte kein Tier zu Schaden kommen.“
Kompletter Unsinn oder einfach nur eine schier unlösbare Aufgabe? Nicht für die besten Ratefüchse der Welt! Die gieren förmlich nach Kopfnüssen wie dem Duck-Conundrum – im Jahr 2006, die aufregendste und schwerste Denksportaufgabe der Welt. Drei Tage und drei Nächte ohne jede Pause hat es gedauert – aber dann war die Nuss geknackt. Wie bislang jedes Jahr beim MIT Mystery Hunt.
Im Januar jeden Jahres treten die besten Knobeltalente der Welt gegeneinander an. Veranstaltet wird das Ganze von einer Gruppe Studenten des Massachusetts Institute of Technology (MIT) im amerikanischen Universitätsstädtchen Cambridge. Bei Rätselfans gilt der Sieg beim MIT Mystery Hunt als definitiver Rate-Ritterschlag.
"Ich stehe vor einem Rätsel", "rätselhaft", "unentzifferbar", "ein Mysterium" – geflügelte Worte, die jeder kennt. Es gibt kaum etwas quälenderes, als vor einer Frage zu stehen, für die es keine Lösung zu geben scheint. Man fühlt sich im ersten Moment machtlos. Dann kommt der Ehrgeiz, der Wille, die Nuss zu knacken. Hat man die Lösung gefunden, kann kaum ein Gefühl schöner und befriedigender sein.
Das setzt sich über zahlreiche Rateaufgaben in Märchen bis zu den heutigen Fantasy-Computerspielen- und Romanen, Science-Fiction Filmen, etc. fort. Selbst das Lösen eines einfachen Kreuzworträtsels löst ein Gefühl der Zufriedenheit aus. Auch Krimis sind Rätsel, die ihrer Lösung harren. Einen großen Teil ihrer Faszination machen sicher die mythischen Konnotationen, aus die das Unerklärliche immer begleiten. Das ist natürlich nicht offensichtlich, schwebt aber auf einer zweiten Ebene immer über und neben der Handlung. Der Detektiv, die Kommissarin, die den Fall lösen umweht deshalb selbst im Banalen noch immer so etwas wie der Hauch einer höheren Macht.
Rätsel und der Weg zu ihrer Lösung hatten und haben bis heute etwas archetypisches, eine Faszination, die über die reine Denksportaufgabe hinausreicht.
arte zeigte den Film als TV-Erstausstrahlung im Rahmen des Themenabends »RÄTSEL« am 23. Januar 2011.
Kompletter Unsinn oder einfach nur eine schier unlösbare Aufgabe? Nicht für die besten Ratefüchse der Welt! Die gieren förmlich nach Kopfnüssen wie dem Duck-Conundrum – im Jahr 2006, die aufregendste und schwerste Denksportaufgabe der Welt. Drei Tage und drei Nächte ohne jede Pause hat es gedauert – aber dann war die Nuss geknackt. Wie bislang jedes Jahr beim MIT Mystery Hunt.
Im Januar jeden Jahres treten die besten Knobeltalente der Welt gegeneinander an. Veranstaltet wird das Ganze von einer Gruppe Studenten des Massachusetts Institute of Technology (MIT) im amerikanischen Universitätsstädtchen Cambridge. Bei Rätselfans gilt der Sieg beim MIT Mystery Hunt als definitiver Rate-Ritterschlag.
"Ich stehe vor einem Rätsel", "rätselhaft", "unentzifferbar", "ein Mysterium" – geflügelte Worte, die jeder kennt. Es gibt kaum etwas quälenderes, als vor einer Frage zu stehen, für die es keine Lösung zu geben scheint. Man fühlt sich im ersten Moment machtlos. Dann kommt der Ehrgeiz, der Wille, die Nuss zu knacken. Hat man die Lösung gefunden, kann kaum ein Gefühl schöner und befriedigender sein.
Das setzt sich über zahlreiche Rateaufgaben in Märchen bis zu den heutigen Fantasy-Computerspielen- und Romanen, Science-Fiction Filmen, etc. fort. Selbst das Lösen eines einfachen Kreuzworträtsels löst ein Gefühl der Zufriedenheit aus. Auch Krimis sind Rätsel, die ihrer Lösung harren. Einen großen Teil ihrer Faszination machen sicher die mythischen Konnotationen, aus die das Unerklärliche immer begleiten. Das ist natürlich nicht offensichtlich, schwebt aber auf einer zweiten Ebene immer über und neben der Handlung. Der Detektiv, die Kommissarin, die den Fall lösen umweht deshalb selbst im Banalen noch immer so etwas wie der Hauch einer höheren Macht.
Rätsel und der Weg zu ihrer Lösung hatten und haben bis heute etwas archetypisches, eine Faszination, die über die reine Denksportaufgabe hinausreicht.
arte zeigte den Film als TV-Erstausstrahlung im Rahmen des Themenabends »RÄTSEL« am 23. Januar 2011.
Regie:
Christiane Mannini
Drehbuch:
Christiane Mannini
Schnitt:
Volker Gehrke
Kamera:
Klaus Sturm, Peter Reuther, Joe McCarthy
Ton:
Daniel Hallmann, Tobias Klutke, Giuliano Mannini
Musik:
Gregor Schwellenbach
Producer:
Kerstin Krieg
Herstellungsleitung:
Cornelia Kellers
Produzent:
Gerd Haag
Redaktion:
Sabine Rollberg, WDR / arte
Länge:
58 min
Produktionsjahr:
2010

