jetzt auf DVD erhältlich unter:
http://www.realfictionfilme.de/shop/#tanztraeume
Ein Film von Anne Linsel und Rainer Hoffmann
über Jugendliche, die im Mittelpunkt der letzten, berührenden Inszenierung des Stückes "Kontakthof" von Pina Bausch stehen.
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Ein Film von Anne Linsel und Rainer Hoffmann
über Jugendliche, die im Mittelpunkt der letzten, berührenden Inszenierung des Stückes "Kontakthof" von Pina Bausch stehen.
"Nicht wie die Menschen sich bewegen, sondern was sie bewegt, interessiert mich."
Pina Bausch
Im Sommer 2008 realisierte Pina Bausch ihr Stück Kontakthof mit Jugendlichen im Alter ab 14 Jahren. Junge Menschen, die bereit waren, sich zu entdecken und mitzuteilen. Ihre Jugendlichkeit, Unsicherheit und Neugier kreieren eine vollkommen neue Ausstrahlung des Stückes, das Pina Bausch zuvor 1978 mit professionellen Tänzern und 1998 mit Senioren ab 65 inszeniert hatte.
* *
13 Jungen und 13 Mädchen sind die Hauptfiguren des Dokumentarfilms. Sie kommen von verschiedenen Schulen, aus unterschiedlichen Schichten. Einige Jugendliche haben einen Migrationshintergrund, etliche hatten noch nie den Namen Pina Bausch gehört.
Der Film beobachtet die Proben mit den Jugendlichen und begleitet sie bis zur Premiere im November 2008. Im Vordergrund steht das Hineinwachsen in einen künstlerischen Prozess, der sich wesentlich mit der eigenen Identität und dem Lebensgefühl von Jugendlichen in unserer Zeit auseinandersetzt.
Eine weitere Ebene ist die Reflektion der Probenarbeit durch Pina Bausch und die, den Probenprozess leitenden, Tänzerinnen Jo Ann Endicott und Benedicte Billiet. Anhand der Herausforderungen, die das Stück selbst bietet, erleben wir, wie sich das Selbstverständnis der Jugendlichen im Laufe des Prozesses entwickelt und sich schließlich in der Aufführung abbildet.
TANZTRÄUME ist ein Film darüber, wie Jugendliche mit Kunst - in diesem Falle: mit Bewegung und Tanz - umgehen, wie er ein Teil ihres Lebens wird.
"Kontakthof ist ein Ort, an dem man sich trifft, um Kontakt zu suchen. Sich zeigen, sich verwehren. Mit Ängsten. Mit Sehnsüchten. Enttäuschungen. Verzweiflungen. Erste Erfahrungen. Erste Versuche. Zärtlichkeiten und was daraus entstehen kann, war ein wichtiges Arbeitsthema. Damals, 1978. Ein anderes, zum Beispiel, war Zirkus. Etwas von sich selber zeigen, sich überwinden."
Dieses Zitat ist von Pina Bausch. Sie hat es aufgeschrieben, als wir wissen wollten, was Kontakthof heute für sie bedeutet. Und sie sagte noch: Kontakthof heute ist derselbe, wie vor 30 Jahren.
KINOSTART: 18.03.2010 im Verleih von RealFiction
Pina Bausch
Im Sommer 2008 realisierte Pina Bausch ihr Stück Kontakthof mit Jugendlichen im Alter ab 14 Jahren. Junge Menschen, die bereit waren, sich zu entdecken und mitzuteilen. Ihre Jugendlichkeit, Unsicherheit und Neugier kreieren eine vollkommen neue Ausstrahlung des Stückes, das Pina Bausch zuvor 1978 mit professionellen Tänzern und 1998 mit Senioren ab 65 inszeniert hatte.
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13 Jungen und 13 Mädchen sind die Hauptfiguren des Dokumentarfilms. Sie kommen von verschiedenen Schulen, aus unterschiedlichen Schichten. Einige Jugendliche haben einen Migrationshintergrund, etliche hatten noch nie den Namen Pina Bausch gehört.
Der Film beobachtet die Proben mit den Jugendlichen und begleitet sie bis zur Premiere im November 2008. Im Vordergrund steht das Hineinwachsen in einen künstlerischen Prozess, der sich wesentlich mit der eigenen Identität und dem Lebensgefühl von Jugendlichen in unserer Zeit auseinandersetzt.
Eine weitere Ebene ist die Reflektion der Probenarbeit durch Pina Bausch und die, den Probenprozess leitenden, Tänzerinnen Jo Ann Endicott und Benedicte Billiet. Anhand der Herausforderungen, die das Stück selbst bietet, erleben wir, wie sich das Selbstverständnis der Jugendlichen im Laufe des Prozesses entwickelt und sich schließlich in der Aufführung abbildet.
TANZTRÄUME ist ein Film darüber, wie Jugendliche mit Kunst - in diesem Falle: mit Bewegung und Tanz - umgehen, wie er ein Teil ihres Lebens wird.
"Kontakthof ist ein Ort, an dem man sich trifft, um Kontakt zu suchen. Sich zeigen, sich verwehren. Mit Ängsten. Mit Sehnsüchten. Enttäuschungen. Verzweiflungen. Erste Erfahrungen. Erste Versuche. Zärtlichkeiten und was daraus entstehen kann, war ein wichtiges Arbeitsthema. Damals, 1978. Ein anderes, zum Beispiel, war Zirkus. Etwas von sich selber zeigen, sich überwinden."
Dieses Zitat ist von Pina Bausch. Sie hat es aufgeschrieben, als wir wissen wollten, was Kontakthof heute für sie bedeutet. Und sie sagte noch: Kontakthof heute ist derselbe, wie vor 30 Jahren.
KINOSTART: 18.03.2010 im Verleih von RealFiction
Regie:
Anne Linsel
Drehbuch:
Anne Linsel
Schnitt:
Mike Schlömer
Kamera:
Rainer Hoffmann BVK, Thomas Kutschker
Ton:
Uwe Dresch, Thomas Keller, Tobias Linsel, Paul Oberle, Tim Dohnke
Herstellungsleitung:
Cornelia Kellers
Produzent:
Gerd Haag
Redaktion:
Sabine Rollberg, WDR
Länge:
89 Min
Produktionsjahr:
2010

Auszeichnungen/Festivals
2011
2010
Termine
18.03.2010, Bundesweiter Kinostart
15.04.2010, Screening mit Filmgespräch, Kino im Künstlerhaus Hannover
15.04.2010, Screening mit Filmgespräch, Kino im Künstlerhaus Hannover
