Ein Film von Monika Kirschner und Stefanie Schmid-Altringer
Prostatakrebs ist heute die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Jährlich erkranken nach Aussagen des Robert-Koch-Institutes über 40.000 Männer. Dennoch halten sich die meisten Männer für unverletzlich. Trotz intensiver Werbekampagnen in den letzten Jahren gehen nur 15% der deutschen Männer zur Krebs-Früherkennung und erst dann zum Urologen, wenn sie Beschwerden haben – aber dann ist es oft schon zu spät. Und dass, obwohl seit einigen Jahren ein Bluttest (kurz: PSA-Test) angeboten wird, der schon in einem frühen Stadium von Prostatakrebs reagiert.
Nach wie vor stehen betroffene Männer vor dem Dilemma, welchen Preis sie für ihre Therapie zahlen wollen. Die Wahl fällt schwer, denn jede Therapie des Prostatakrebs hat ihre speziellen Nebenwirkungen, die das Leben unterschiedlich, aber stark beeinträchtigen: Nach einer Operation sind zwischen 70 und 80% der Männer impotent. Potenzsteigernde Maßnahmen werden von den Krankenkassen nicht mehr bezahlt. Viele Männer können außerdem ihren Urin nicht mehr halten und 10% bleiben sogar dauerhaft inkontinent. Wird der Tumor dagegen bestrahlt, können angrenzende Organe wie Darm und Blase, aber auch die Haut mit verletzt und zerstört werden.
Der Film "Mann sein - Mann bleiben. Prostatakrebs" zeigt, wie sehr Prostatakrebs das männliche Lebensgefühl erschüttert, aber auch das Heilungspotenzial der therapeutischen Möglichkeiten wie Operation, Strahlentherapie und Hormontherapie. Und er möchte Männern Mut machen: Patienten können sich bei ihrer Entscheidung helfen lassen – von Ärzten z.B. in Prostatazentren, aber auch durch beratende Gespräche in Selbsthilfegruppen. Betroffene können trotz Prostatakrebs 'Mann bleiben', wenn sie ihre Verletzlichkeit zeigen und Hilfe annehmen lernen.
Weitere Wiederholung:
10.04.2010 10.10h arte
Nach wie vor stehen betroffene Männer vor dem Dilemma, welchen Preis sie für ihre Therapie zahlen wollen. Die Wahl fällt schwer, denn jede Therapie des Prostatakrebs hat ihre speziellen Nebenwirkungen, die das Leben unterschiedlich, aber stark beeinträchtigen: Nach einer Operation sind zwischen 70 und 80% der Männer impotent. Potenzsteigernde Maßnahmen werden von den Krankenkassen nicht mehr bezahlt. Viele Männer können außerdem ihren Urin nicht mehr halten und 10% bleiben sogar dauerhaft inkontinent. Wird der Tumor dagegen bestrahlt, können angrenzende Organe wie Darm und Blase, aber auch die Haut mit verletzt und zerstört werden.
Der Film "Mann sein - Mann bleiben. Prostatakrebs" zeigt, wie sehr Prostatakrebs das männliche Lebensgefühl erschüttert, aber auch das Heilungspotenzial der therapeutischen Möglichkeiten wie Operation, Strahlentherapie und Hormontherapie. Und er möchte Männern Mut machen: Patienten können sich bei ihrer Entscheidung helfen lassen – von Ärzten z.B. in Prostatazentren, aber auch durch beratende Gespräche in Selbsthilfegruppen. Betroffene können trotz Prostatakrebs 'Mann bleiben', wenn sie ihre Verletzlichkeit zeigen und Hilfe annehmen lernen.
Weitere Wiederholung:
10.04.2010 10.10h arte
Regie:
Monika Kirschner und Stefanie Schmid-Altringer
Drehbuch:
Monika Kirschner und Stefanie Schmid-Altringer
Schnitt:
Tim Gohle, Ivo Andreew
Kamera:
Axel Brandt, Helge Brikzinsky, Tom Kaiser, Klaus Sturm
Ton:
Mark Wegner, Christian Krämer, Stefan Nowak
Herstellungsleitung:
Cornelia Kellers
Produzent:
Gerd Haag
Redaktion:
Andrea Ernst, Alfred Thorwarth, WDR / ARTE
Länge:
43'
Produktionsjahr:
2007

Termin
09.04.2010, 21:50 h, Wiederholungstermin, ARTE
