Ein Film von Reinhild Dettmer-Finke
"Grand Prize" beim „International Film Festival of Lifestyle“ im ungarischen Szolnok
"Grand Prize" beim „International Film Festival of Lifestyle“ im ungarischen Szolnok
Ein unaufhörliches Pfeifen und Zischen begleitet ihn Tag und Nacht: Überlebensgeräusche. Wolfgang H. hat ALS im fortgeschrittenen Stadium und kann nur mit Hilfe seiner Atemmaske existieren.
Die Krankheit ALS zerstört die motorischen Nervenzellen, sodass die Muskulatur an Armen und Beinen und später auch die Atem- und Schluckmuskulatur nicht mehr stimuliert werden und allmählich absterben.
ALS steht für Amyotrophe Lateralsklerose und bezeichnet eine unheilbare Nervenkrankheit. Der breiten Öffentlichkeit war sie bisher so gut wie unbekannt, obwohl in Deutschland jährlich über 1500 Menschen daran sterben - immerhin doppelt so viele wie an AIDS.
Der deutsche Maler Jörg Immendoff ist 1998 an ALS erkrankt. Was mit einer leichten Schwäche in seiner linken Hand begann, zwingt ihn heute in den Rollstuhl. Malen kann er schon lange nicht mehr. Er hat mit seiner Erkrankung die Öffentlichkeit gesucht, hat von fehlgeschlagenen Therapien berichtet und Mittel für ein Forschungsstipendium gespendet, denn für die Ursachenforschung dieser schweren Krankheit gibt es fast kein Budget.
Krankheitsverläufe wie bei Jörg Immendorff sind eher selten. In der Regel bleiben den Patienten nach dem Auftreten der ersten Symptome nur noch drei bis vier Jahre Lebenszeit.
Die Ursachen dieser Krankheit sind nach wie vor unbekannt. Es gibt zwar einige gesicherte Erkenntnisse, aber auch ein großes Feld von Vermutungen und Hypothesen. Über allem schweben der Schrecken über diese furchtbare Krankheit, die einen unvorbereitet und unaufhaltsam trifft.
Der Film WIE HANDSCHUHE VOLL SAND erzählt nah an Menschen, die in verschiedenen Stadien an der tödlichen Nervenkrankheit ALS erkrankt sind. Was hat man bisher von dieser Krankheit verstanden? Warum nur so wenig? Welche Therapiemöglichkeiten werden entwickelt? Und vor allem: Wie kann man angesichts des nahen Todes (über)leben?
Lyrik im Film von Wolfgang Heidenreich gelesen aus: "Geröll. Gedichte 2005-2006", Verlag Ulrich Keicher, Warmbronn
(ISDN 3-938743-29-8)
Die Krankheit ALS zerstört die motorischen Nervenzellen, sodass die Muskulatur an Armen und Beinen und später auch die Atem- und Schluckmuskulatur nicht mehr stimuliert werden und allmählich absterben.
ALS steht für Amyotrophe Lateralsklerose und bezeichnet eine unheilbare Nervenkrankheit. Der breiten Öffentlichkeit war sie bisher so gut wie unbekannt, obwohl in Deutschland jährlich über 1500 Menschen daran sterben - immerhin doppelt so viele wie an AIDS.
Der deutsche Maler Jörg Immendoff ist 1998 an ALS erkrankt. Was mit einer leichten Schwäche in seiner linken Hand begann, zwingt ihn heute in den Rollstuhl. Malen kann er schon lange nicht mehr. Er hat mit seiner Erkrankung die Öffentlichkeit gesucht, hat von fehlgeschlagenen Therapien berichtet und Mittel für ein Forschungsstipendium gespendet, denn für die Ursachenforschung dieser schweren Krankheit gibt es fast kein Budget.
Krankheitsverläufe wie bei Jörg Immendorff sind eher selten. In der Regel bleiben den Patienten nach dem Auftreten der ersten Symptome nur noch drei bis vier Jahre Lebenszeit.
Die Ursachen dieser Krankheit sind nach wie vor unbekannt. Es gibt zwar einige gesicherte Erkenntnisse, aber auch ein großes Feld von Vermutungen und Hypothesen. Über allem schweben der Schrecken über diese furchtbare Krankheit, die einen unvorbereitet und unaufhaltsam trifft.
Der Film WIE HANDSCHUHE VOLL SAND erzählt nah an Menschen, die in verschiedenen Stadien an der tödlichen Nervenkrankheit ALS erkrankt sind. Was hat man bisher von dieser Krankheit verstanden? Warum nur so wenig? Welche Therapiemöglichkeiten werden entwickelt? Und vor allem: Wie kann man angesichts des nahen Todes (über)leben?
Lyrik im Film von Wolfgang Heidenreich gelesen aus: "Geröll. Gedichte 2005-2006", Verlag Ulrich Keicher, Warmbronn
(ISDN 3-938743-29-8)
Regie:
Reinhild Dettmer-Finke
Drehbuch:
Reinhild Dettmer-Finke
Schnitt:
Mike Schlömer
Kamera:
Ingo Behring
Ton:
Mark Klotz
Musik:
Adrian Mears
Herstellungsleitung:
Cornelia Kellers
Produzent:
Gerd Haag, Anahita Nazemi
Redaktion:
Sabine Rollberg, WDR/ARTE
Länge:
75'
Produktionsjahr:
2006

Preise/Auszeichnungen
2007
"Grand Prize" des International Film Festival of Lifestyle in Szolnok, Ungarn
Termine
08.11.2006, 20:00 h, Filmforum NRW im Museum Ludwig, Bischofsgartenstraße, 50667 Köln
21.11.2006, 22:15 h, ARTE
14.08.2007, 20:15 h, EinsFestival
16.08.2007, 15:00 h, EinsFestival
17.08.2007, 13:30 h, EinsFestival
21.11.2006, 22:15 h, ARTE
14.08.2007, 20:15 h, EinsFestival
16.08.2007, 15:00 h, EinsFestival
17.08.2007, 13:30 h, EinsFestival
